14 B. Franklins
mich so sehr über meine Einfalt aus, daß ich fürVerdruß anfing zu weinen- Die Reu§ machtemir nun mehr Aerger, als die Pfeife mir Vcr»gnügen gemacht hatte.
Da dicß aber ewig bleibenden Eindruck aufmich machte, so ward mirs in der Folge sehr nütz-lich. Oft, wenn ich in Versuchung kam, mir et-was unno'thigcs zu kaufen, sagte ich zu mir selbst:gib nicht zu viel für die Pfeife; und sosparte ich mein Geld.
Als ich groß ward, in die Welt trat, unddie Handlungen der Menschen beobachtete, glau-te ich oft, sehr oft auf Leute zu treffen, die zuviel für die Pfeife gaben.
Sah ich einen Menschen, der ängstlich nachHofgunst strebte, und der für sic seine Zeit inVorzimmern, seine Ruhe, sinne Freyheit, seineTugend, und vielleicht seine Freunde aufopferte,so sagte ich zu mir selbst: dieser Mann gibtzu viel für seine Pfeife-
Sah