kleine S ch r i f c e n. rzIV.
' Die Pfeife.
Eine wahre Geschichte.
An seinen Nessen.
^Zch war noch ein Kind, in meinem siebentenJahre, als meine Verwandten mir an einem Fest«tage die Tasche mit Pfennigen füllten. Sogleichging ich nach einen Laden, wo man Spielzeug fürKinder verkaufte; der Ton einer Pfeife aber, dieich im Vorbeygchn in der Hand eines andernKnaben sah, entzückte mich dergestalt, daß ich ihmfreywillig für dieß Eine Stück meine ganze Baar-schaft anbot. Nun ging cs nach Haufe, wo ichpfeifend durch alle Winkel zog, sehr vergnügt übermeine Pfeife, aber der ganzen Familie damit zurLast. Da meine Schwestern, Brüder und Vetternhörten, was für einen Tausch ich getroffen habe,so versicherten sie mir, ich hatte viermahl mehrfür das Ding gegeben, als cs wehrt fey. Nunfiel mir ein, was für schöne Sachen ich für dasübrige Geld harte kaufen können, und sie lachten
mich