kleine Schriften. 15
Sah ich einen andern um die Gunst dcsVolks buhlen, unablaßig mit politischen Händelnsich beschäftigen, und seine eignen Geschäfte dar-über vcrnachläßigen «nd zu Grunde richten, sosagte ich: Wahrlich, der bezahlt zu vielfür seine Pfeife.
Fand ich einen Geizhals, der sich selbst jedeGemächlichkeit dcs Lebens versagte, auf das Ver-gnügen, andern Gutes zu thun, und die Achtungseiner Mitbürger gänzlich Verzicht that, der dieFreuden wohlwollender Freundschaft dem Durst,Schätze zu Haufen aufopserte — Armer Mann,sagte ich, fürwahr, du bezahlst zu vielfür deine Pfeife.
Traf ich auf einen Freudenjager, der bloßum sinnlicher Genüße willen jede löbliche Verbcße-rung seines Geistes oder Vermögens versäumte, sodachte ich: Betrogener Mann, du schaffstdir selbst Schmerz statt Vergnügen:du gibst zu viel für deine Pfeife.
Sch ich einen Menschen, der an schönenKleidern, schonen Möbeln, schöner Equipage, alles
über