Druckschrift 
Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
Seite
179
Einzelbild herunterladen
 

' 179

und auch ihrem Inhalte nach einander gleich scynniüsscn.

Denn ausserdem, daß dieselben in Ansehung derFigur ihrer Dauben im Lichten etwas von einanderabweichen mögen, können sie in Rücksicht ihrer Wein-Längen und Boden von einander verschieden seyn.

Auch gilt übrigens von diesen Faßern alles, waspaZ. 77.1V. von runden Fäßern gesagt worden;folglich ist auch der allda bcygcfügte Folgesatz (Vi.)für dieselbe wahr.

Inhalt des ovalen Faßeö.

XVII. Da bey Aufsetzung dieses FaßeS zweyStich-Model gebraucht werden, so zerfallt vonselbst in zwey Haupttheilc.

Von diesen gibt sich das eine Stück, wenn manparallel mit der durch die Mittclpunctc beydcr Bödengezogenen Azc das Faß in den Linien und L?ViZ. iO. durchschneidet.

Das andere Stück besteht aus den Heyden übrigbleibenden Segmenten und?xL, die einan-

der gleich sind.

Beydc werden nach der Formel xaZ. 11 z. XXVII.berechnet.

Es ist nemlich für das Stück ?x^V? die Sa-gittc -^xb; der Halbmesser des Faßcsa die Li-nie 7^x; und VVI^Ii stellt die halbe Boden-Weiteund 2>V^: >Vx? das Fundamental - Verhältnis) desFaßcs vor, dessen Stich aus seinen Dauben abgenom-men werden mag.

M2 Eben