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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
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Man legt nemlich den Stab nach der Länge derSpund-Daube so an, daß der Kopf seines Winkel-Hackens (VIII ) genau den Boden berührt, und be-kommt auf diese Art den Abstand bcydcr Faß-Bödenoder eigentlich den äussern Abstand beyder Zar-gen der Spund-Daube (x).

Dieser Abstand heiße (p)? die Dicke der Köpfeder Dauben — h? die Kym oder Zargen-Breite — e,

a. Um nun die innere Höhe des Faßes zu be-kommen , zieht man gemeiniglich die doppelte Dauben-Dicke und doppelte Zargen-Breite von der gemessenen(g) ab, und heißt die Höhe ----g— 2 (h-pc) diecorrigirte Höhe des Faßes.

Bey Abmessung der corrigirtcn Höhe des FaßeSlegt man ferner stillschweigend die Hypothese zum Grun-de, daß der Raum, welchen jeder Faß-Boden an demFlüßigcn in dem Faße wegnimmt, gerade so groß scye,als ein Cylindcr, dessen Durchmesser der Boden-Weitedes FaßeS gleich ist, und dessen Höhe mit der Dickeder Dauben an ihren Köpfen ubcrcin kommt.

b. Allein ausser dem, daß nach pog. 78.IV. dieUcbereinstimmung dieser Hnpothcse mit der Erfahrungan einem Faße blos Zufall ist? kommt man über-dies in der Höhe des Faßes um einen Thcil zu kurz/der mit Heyden Boden-Senkungen cinerlcy ist.

Ist nemlich die Wein-Länge des Faßes, das ist,der innere Abstand bcyder Kymen oder Zargen derSeiten-Dauben die Boden-Weite — b? und

noch überdies die Summe bcydcr Boden-Senkungen

; so ist einmal des Faßes

Wein - Länge c^g — 2 e -p k>.

Man