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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
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Uebrigeng behaupten die Küfer, daß ein Faß mitgesenkten Böden in sich selber weit fester zusammenhalte als ein nicht gesenktes; weil bcy dem erstern dieDauben durch den Druck des Müßigen in dem Faße be-ständig in Spannung erhalten werden, wenn das Faßauf seinen bcydcn Seiten-Dauben aufgerichtet stehet.Auch leiden die Böden keinen so gewaltsamen Druckvon dem Müßigen; weil dieses bey dem von innen ge-wölbten Boden nun auf die gerade, durch die Mitteder Spund- und Lager-Daube gezogene Linie desselbensenkrecht drücken kann. Es ist daher bcy den; ganzenHandwerk die Regel allgemein: ein jedes Stand-Lastsoll wenigstens einen gesenkten Boden haben I

§. 2.

Vergleichung der runden Faß er nachihren Spitzungen.

I. Aus den bereits in i. angeführten Erfah-rungsmarimen lassen sich nun einige Regeln herleiten,nach welchen runde Faßcr in Absicht einiger wesentli-chen Thcilc, von welchen ihre Wölbung abhängt, un-ter einander verglichen werden mögen. Weil nun dieseWölbung von der Stichzahl des Lastes abhängt,so will ich zuerst über die Stiche selbst noch einigesbemerken.

Ich nehme nemlich indessen den Bogen a k l.des Stich-Models für die Einheit selbst an, und ver-gleiche mit derselben sowohl die Bögen ae, an, sr,als die Stiche sie, elc, ku, ut.

Es ist nemlich nach §. i. Z.H., für i,