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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
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gerade ein Zoll betrage, so reißt er in die zwcy Seiten-Dauben, welche rcchtwinklicht auf die Ebene durchdie La^,er- und Spund-Daube stehen, die Zargen ineiner Entfernung von 7^4"; oder wenn nur ein Bo-den gesenkt wird, in einer Entfernung von 7/,, z"z ein.Sind nun von der Spund-Daube bis zur Seiten-Daube in allem 8 Dauben, so thcilt er diese 2 ZollSenkung auf diese ein, und gibt also jeder zu bcydcnSeiten der Spund-und Lager-Daube folgenden Daube^Zoll in der Zargen - Entfernung zu, wobcy ihm dieErfahrung gut zu statten kommt. Sollen nun dieKöpfe oder Frösche der Dauben 4 Zoll scyn, so wirdjede Daube über der Zarge 4 Zoll weit hinaus abge-schnitten, daß also auf diese Art die Spund - undLager-Daube die kürzeste, die beyden Seiten-Dauben aber die längsten sind.

Zuletzt wird nach der in L. c. erzählten Operationan den Dauben noch etwas nachgeholfen, das ist, dieDauben vcrpuyc, und die in dieselbe etwas einge-rissene Zargen mit dem Raum-Zahn vollends ausge-räumt, so daß die Dauben an ihren Röpsen einekrumme Linie bilden, welche sie bilden würden,wenn man in der Ebene der Spund - und Lager-Daube,einen Cylindcr von zo bis 40 Fuß Halbmesser senk-recht auf die Ape des FaßeS, in die Dauben um dieScnkungö-Tiefe eingepaßt hätte. Mit dieser krummenLinie ist also die Zargen-Ebene der Dauben gleichlau-fend ; folglich ist die Concavität des Bodens z. E. beyeinem ovalen Faß gerade so beschaffen, als wenn jenerCylinder in ein ovales Brett, das gleiche Dimensionenmit diesem Boden hat, nach der Richtung der lan-gen Axe so weit eingelassen würde, bis er die äußer-sten Gränzen der kürzern Ape berühret.

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