und befeuchtet sie/ da er mitlerweilc ein mäßigesFeuer in dem zu bildenden Faß-Körper angelegt hat.
So wie nun die Dauben durch das Feuer undden Zug einander an ihren Köpfen immer näher kom-men, so treibt der Küfer nach und nach einige Rei-fe an, und fährt damit so lange fort, bis die Damben unter einander an ihren Kannten sich durchausberühren, und also das Faß KLO? ?iZ. z. voll-kommen gebunden ist.
6. Durch diese Operation hat sich also die Mittel-Liniet v jeder Daube nczn biZ. 2. in die krumme LiniebiZ. z. gezogen, welche die Wölbung desFaßes abgibt.
An diesem Faß heißt nun die Linie ZVIN die Axe,lS^c die Lange des Faßes.
Die Linie die äußere Vauch-VVeite oderSpund-Durchmesser.
Die Linie L? die äußere VOcite des Faßesan seinen Fröschen oder Röpsen; und ?(L.die N?eire am Hals; ^ k die halbe Spiyung;die Spiyung des Faßes.
Auch muß nach Handwerks-Regeln, wenn dasFaß aufs fleißigste gefügt ist, und alle seine Theilenach der Regel gebaut sind, die Linie L? gerade2 — 1 Stiche halten, rvenn die Linie ge-rade x Stiche mißt.
6. Die Senkung.
Unter der Senkung (^.6) verstehen die Küfereine gewißc Wölbung der Faßbödcn gegen die innereSeite des Faßes. Sie ist jederzeit circularisch,
wenn