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KOENIGIlN MARGARETHA.
Schnelligkeit als nur irgend möglich daraus zu ge-winnen.
«Im Mittelalter war der Engländer ungefähr was erjetzt ist : zu stark genährt, angetrieben zum Handeln,und kriegerisch in Ermanglung einer industriellen Be-schäftigung.
« England, obgleich Ackerbau und Viehzucht treibend,fabrizirte noch nicht. Die Engländer lieferten den rohenStoff; Andere wussten ihn zu bearbeiten. Die Wollewar auf der einen Seite des Kanals, der Arbeiter warauf der andern Seite. Während die Fürsten strittenund haderten, lebten doch die englischen Viehhändlerund die flämischen Tuchfabrikanten in bester Einigkeit,im unzerstörbarsten Bündniss. Die Franzosen, welchedieses Bündnissbrechen wollten, mussten dieses Beginnenmit einem hundertjährigen Kriege hiissen. Die engli-schen Könige wollten zwar die Eroberung Frankreichs,aber das Volk verlangte nur Freiheit des Handels , freieEinfuhrplälze, freien Markt für die englische Wolle.Versammelt um einen grossen Wollsack, hielten dieCommunen Rath über die Forderungen des Königs, undbewilligten ihm gern hinlängliche Hülfsgelder undArmeen.
« Eine solche Mischung von Industrie und Chevallerieverleiht dieser ganzen Geschichte ein wunderliches An-sehen. Jener Eduard, welcher auf der Tafelrunde einenstolzen Eid geschworen hat, Frankreich zu erobern, jenegravitätisch närrischen Ritter, welche in Folge ihres Ge-lübdes ein Auge mit rotheni Tuch bedeckt tragen, siesind doch keine so grossen Narren, als dass sie auf