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Shakspeares Maedchen und Frauen
Entstehung
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VIIIGIL1A.

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Volker, vorfindet. In der That, eine gewisse poesieloseHärte, Habsucht, Blutgier, Unermüdlichkeit, Cha-rakterfestigkeit, ist den heutigen Engländern eben soeigen wie den alten Römern, nur dass diese weit mehrLandratten als Wasserratten waren; in der Unliebens-würdigkeit, worin sie beide den höchsten Gipfel er-reicht haben, sind sie sich gleich. Die auffallendsteWahlverwandtschaft bemerkt man bei dem Adel beiderVölker. Der englische wie der ehemalige römische Edel-mann, ist patriotisch : die Vaterlandsliebe hält ihn, trotzaller politischen Rechtsverschiedenheit, mit den Plebe-jern aufs innigste verbunden, und dieses sympathetischeBand bewirkt, dass die englischen Aristokraten undDemokraten, wie einst die römischen, ein ganzes, eineiniges Volk bilden. In andern Ländern, wo der Adelweniger an den Boden, sondern mehr an die Persondes Fürsten gefesselt ist, oder gar sich ganz den parti-kulären Interessen seines Standes hingibt, ist diesesnicht der Fall. Dann finden wir bei dem englischen, wieeinst bei dem römischen Adel, das Streben nach Aukto-ritas, als das Höchste, Ruhmwürdigste, und mittelbarauch Einträglichste ; ich sage das mittelbar Einträg-lichste, da, wie einst in Rom, so jetzt auch in England,die Verwaltung der höchsten Staatsämter nur durchmissbrauchten Einfluss und herkömmliche Erpressun-gen,also mittelbar, bezahlt wird. Jene Aemter sind Zweckder Jugenderziehung in den hohen Familien bei denEngländern, ganz wie einst bei den Römern; und, wiebei diesen, so auch bei jenen, gilt Kriegskunst und Be-redsamkeit als die besten Hülfsmittel künftiger Aukto-