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Shakspeares Maedchen und Frauen
Entstehung
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sehr klein und sdieinlos seyn, und sind es gewöhnlic h,wie das äussere Leben der Dichter überhaupt gewöhn-lich sehr klein und scheinlos ist. Ich sage scheinlosund klein, denn ich will mich keiner betrübsanierenWorte bedienen. Die Dichter präsentiren sich der Weltim Glanze ihrer Werke, und besonders wenn man sieaus der Ferne sieht, wird man von den Strahlen ge-blendet. 0 lasst uns nie in der Nähe ihren Wandelbeobachten ! Sie sind wie jene holden Lichter, die,am Sommerabend, aus Rasen und Lauben so prächtighervorglänzen, dass man glauben sollte, sie seyen dieSterne der Erde... dass man glauben sollte, sie seyenDiamanten und Smaragde, kostbares Geschmeide, wel-ches die Königskinder, die im Garten spielten, an denBüschen aufgehängt und dort vergassen... dass manglauben sollte, sie seyen glühende Sonnentropfen,welche sich im hohen Grase verloren haben, und jetztin der kühlen Nacht sich erquicken und freudeblitzen,bis der Morgen kommt und das rothe Flammengestirnsie wieder zu sich heraufsaugt... Ach! suche nicht amTage die Spur jener Sterne, Edelsteine und Sonnen-tropfen ! Statt ihrer siehst du ein armes, missfarbigesWürmchen, das am Wege kläglich dahinkriecht, des-sen Anblick dich an widert, und das dein Fuss dennochnicht zertreten will, aus sonderbarem Mitleid!

Was war das Privatleben von Shakspear? Trotz allerForschungen hat man fast gar nichts davon ermittelnkönnen , und das ist ein Glück. Nur allerlei unbewie-sene läppische Sagen haben sich über die Jugend unddas Leben des Dichters fort gepflanzt. Da soll er bei sei-