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und rotlien Gesicht im Tower als Wegweiser dient, unddir hinter dem Mittelthor das Verliess zeigt, wo Richardseine Neffen, die jungen Prinzen, ermorden lassen, ver-weist dich an Shakspear, welcher die nähern Umständedieser grausamen Geschichte beschrieben habe. Auchder Rüster, der dich in der Westminsterabtey herum-führt, spricht immer von Shakspear, in dessen Tragö-dien jene todtenKönige und Königinnen, die hier, in stei-nernem Conterfey, auf ihren Sarkophagen ausgestrecktliegen, und für einen Schilling sechs Pence gezeigt wer-den, eine so wilde oder klägliche Rolle spielen. Er sel-ber, die Bildsäule des grossen Dichters, steht dort inLebensgrösse, eine erhabene Gestalt mit sinnigemHaupt, in den Händen eine Pergamentrolle... Es stehenvielleicht Zauberworte darauf, und wenn er um Mitter-nacht die weissen Lippen bewegt und die Todten be-schwört, die dort in den Grabmälern ruhen : so steigensie hervor, mit ihren verrosteten Harnischen und ver-schollenen Hofgewanden, die Ritter der weissen und derrothen Rose, und auch die Damen heben sich seufzendaus ihren Ruhestätten, und ein Schwertergeklirr, undein Lachen und Fluchen erschallt... Ganz wie zu Dru-rilane, wo ich die Shakspear’schen Geschichtsdramen sooft tragiren sah, und wo Kean mir so gewaltig die Seelebewegte, wenn er verzweifelnd über die Bühne rann :
« A horse, a horse, my kingdoom for a horse! »
Ich müsste den ganzen Guide of London abschreiben,wenn ich die Orte anführen wollte, wo mir dort Shak-