suchen kann. ES laßt sich also gar nicht daran zwei-feln, daß mein Vorschlag, wenn dessen Gemeinnützigkeitauch noch mehr evident seyn könnte, dennoch durch dievocr mssora unserer Amtskollegen stets verworfen wer-den müsse. Weil aber doch einmahl die Zeit sich nahe»wird, in welcher derselbe ungeachtet aller Gegenbemü-hungen, als das einzige sichere Mittel gegen Holzmangelgewiß zur Anwendung kömmt; so will ich auch diesenEiuwurf gehörig zu beleuchten suchen»
Ich nehme als ausgemacht an, daß eine Regie-rung, welche ihre Waldungen veräußern wird, ihr ge-summtes Forstpersonale auf irgend eine noch auSzumit-telnde Weise mir dem nöthigen Unterhalte nach ihren ver-schiedenen Klaffen auf Zeitlebens versorgen müsse. DieseUnterhaltskostcn werden keine geringe Summe betragen,und eS kömmt vorzüglich daraus an, dieselben für denStaat so zu reguliren, daß sie am wenigsten beschwerlichfallen. Es dürfte hierzu sehr zweckmäßig seyn, vorerstvon Seite der Regierung alle Forstniänner eines Lan-des genau zu klassisiziren. Bey einer solchen Klassifika,tion wird man finden, daß dieses Personale bestehet:
1) aus Forstmännern, welche ihres bereits vorgerück-ten Alters oder anderer Umstände wegen mit Billig-keit zu andern Beschäftigungen nicht mehr angewie-sen werden können;
2) aus Forstmännern, welche als solche zwar noch die,neu könnten und wollten; aber zu andern Aemtern oderBeschäftigungen weder Geschick noch Lust besitzen;
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