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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
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eine ihnen gefällige Weise nm so ruhiger ausüben,als dabey die Wllddiebereyen fast gänzich aufhörenwürden, weil zu Verhütung derselben die Eigenthü-mer und die Veständner der Jagdrcchte ein gemein-schaftliches Interesse erhielten. Selbst die aufgestelltenJäger, welche, leider! daß man's sagen muß, fastimmer das auch thun, was sie bey andern für soschrecklich unrecht halten, würden unter solchen Um-ständen einer ganz heilsamen Kontrole unterzogen wer-den; indem es ihnen dadurch fast unmöglich wäre,unbemerkt ihre gewöhnlichen Nebenwege ferner zu pas-firen.

Das Vergnügen der Jagd dürfte aber auf solcheArt, kann man einwenden, manchem Fürsten und gro-ßen Herrn ziemlich hoch zu stehen kommen. Ich denke,kaum höher, als gegenwärtig, wenn es von allen Seitenparteylos berechnet werden müßte; auch würde durchzweckmäßige Einrichtungen nach meinem Vorschlage sichmehr Nutzen herauswerfen, und ein Nahmhaftes nocherspart werden könne», woran jetzt nicht zu gedenken ist.Wäre es aber auch, daß an manchen Orten wegen Auf-hörung der Jagdfrohnen dieses fürstliche und adelicheVergnügen kostspieliger würde; so könnte und müßte je-dermann großen Herren diesen höheren Aufwand nm soeher zu Gute halten, als er ganz der arbeitsamen Klassedes Staates zu Nutzen käme; da er im Gegentheile ver-mahl, wenn er auch viel geringer ist, ihr nicht selten zugroßem Schaden gereichet. Die heut zu Tage so sehr v.r»schnelle Jagd würde dabey alles G hasfige verlieren, und

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