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entstehende Abgang an den nothwendigen Lebensbedürf-lijffcn kann nicht die Ursache seyn, da mit der Bevöl-kerung die Kultur des Bodens in noch weit größeremMaße zugenommen hat; weil wir gegenwärtig weit bes-ser und bequemer leben, als unsere Vater vor zooJahren in wohlfeilem Zeilen gelebt haben. Wir müssendaher diese Ursache ganz allein in der großen Mengedes bereits vorhandenen Goldes und Silbers suchen,welche sich mit jedem Jahre noch vermehret, folglichimmer mehr von der ehmaligcn Seltenheit verlieret. ESsind also gegenwärtig die verschiedenen Bedürfnisse dcSLebens eigentlich nicht theuerer, sondern Gold und Sil-ber im Verhältnisse gegen diese nur wohlfeiler geworden.Hierin« liegt dann auch die wahre Ursache, warum heutzu Tage unsere Bergbaue und Hüttenwerke nicht mehrwie ehmals mit gleichem Vortheile können betriebenwerden, und warum ihr Eingehen auf eine vielleichtlange Zeit an vielen Orten noch sichkr erfolgen wird;auch dann erfolgen würde, wenn der Preis des Hol-zes oder der Kohlen stets eben derselbe bleiben sollre.Die Erhöhung des Hokzpreises wird nun zwar diesenZeitpunkt hin und wieder beschleunigen; allein da dieseWerke auf solche Art bloß durch einen Zwang zu er-halten sind, der uns und unsere Nachkommen noch sehrtheuer zu stehen kommen dürfte, und der ihren endlichenNiedergang doch nicht verhüten könnte; so ist es ja bey,weitem rathsamer, ein gegenwärtig kleineres Uebel, wennes doch als eines zu betrachten wäre, gegen ein künfti-ges so großes bey Zeiten zu wählen, da uns dieses beylängerem Zögern sicher nicht ausbleiben wird. Die vie,
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