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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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fen Hände, welche jetzt der Bergbau im Schoose derErde beschäftiget, werden, wenn sie sich wieder ihrerOberfläche widmen, nützlichere, und ergiebigere Schätzeerobern, und wir werden, wie unsere Värer, darumnicht ärmer seyn, wenn wir des Goldes und Silberssuch weniger haben.

Was endlich die Besorgniß betrifft, daß die Re-gierungen durch Veräußerung ihrer Waldungen zugleichdie Mittel außer Hand geben, die übermäßigen Holz-preise durch Konkurrenz des Holzes aus ihren Waldun-gen von Zeit zu Zeit herabsetzen zu können; so bitte ichSie, mein Freund, diese Mittel näher zu betrachten.Die Regierung ertheilet nämlich in diesem Falle miteigenem Verluste einer Klaffe von Bürgern eine Hülfe,welche einer andern in eben dem Grade Schaden bringt,indem sie jenen Vortheil verschafft. Mit welcher Billig-keit kann sie das thun? Der Bauer muß von seinen Be-sitzungen nicht nur allein mit seiner ganzen Familie le-ben, sondern auch alle landesüblichen Abgaben pünkt-lich entrichten: wie kann er also ohne Verlust sein Holzum den Preis hingeben, um welchen die Regierungdas Hol; aus ihren Waldungen verkauft? Wäre es alsonicht billiger, und sogar politischer, wenn die Regierun-gen sich auf keine Weise in die Gewerbe und Geschäfteihrer Unterthanen eindrängten, sondern Wucher undMißbrauche vorzüglich dadurch unmöglich machten, daßsie Freyheit im Handel und Wandel allenthalben beför-derten, und jede Klasse von Bürgern gegen ungerechteAnmaßungen der übrigen Klaffen kräftigst schützten und