thöricht genug seyn, zu behaupten: eine Familie könnedarum nicht in Wohlstand kommen, weil sie aus z„vielen, oder aus lauter arbeitsamen Leuten bestünde.Man lasse daher ohne Bedenken alle reiche Müssiggän-ger hinziehen, wohin sie wollen; sobald man an ihnenweiter nichts als Konsumenten verliert, ist ihr Abzugfür den Staat immer ein wirklicher Gewinn.
In Rücksicht auf Fabriken und Manufakturen kannein erhöhter Hvlzpreis zwar allerdings von Folgen seyn,welche den Betrieb derselben hindern oder ganz einstel-len dürften; allein auch hier ist die Frage, ob der Staat,daö ist, die Summe Mensche», welche ihn ausmachen,dabey gewinnen oder verlieren wird. Durch merklichesSteigen des Holzpreises müssen auch die Preise der Fa-brikate erhöht werden, und dann werden diese noch denbisherigen Abgang finden, oder nicht finden. Im erstenFalle leiden also die Manufakturen und Fabriken einesLandes nicht im geringsten; im zweyten aber sind ihreFabrikate entweder entbehrlich, oder sie können von aus-ländischen Fabriken um geringere Preise bezogen werden.Ist jenes, so leisten solche Fabriken dem Staate ohnehinkeinen reellen, sondern blos einen scheinbaren und höch-stens partiale» Nutzen; ihre Abnahme oder ihr gänzli-cher Untergang ist daher kein großer Verlust. Ist aberdieses, so sind solche Manufakturen und Fabriken deinLande, worin sie bestehen, zum wirklichen Nachtheil, derum so größer ist, wenn ihre Fabrikate unter die nicht zuentbehrenden Artikel gehören. Ihre Abnahme ist alsooffenbarer Gewinn, und jede hierzu mitwirkende Ur-
sa-