unentbehrlichen Naturalien besoldet, so würde dle Re-gierung von dieser Seite sowohl als von vielen anderneiner großen immerwährenden Sorge gänzlich enthoben,und nicht so oft gezwungen seyn, manche gute und ge-meinnützige Anstalt blos um derjenigen willen zu unter-lassen, welche als bczahlle Diener des Staates zum ge-meinen Wohl desselben am ersten hülfreiche Hand lei-sten sollten. Weil nun aber das nicht ist, so könnendie Regierungen, welche gegenwärtig an vielen Ortenohnehin so vieles Dcputat'yolz aus ihren Waldungenabzugeben haben, aus dem Fonde der verkauften Kam-meralwälder die besoldeten Staatsdiener um so leichterentschädigen, als die jährlichen Abgaben, welche künftigvon den veräußerten Waldgründen zu erheben kommen,mit Einschluß der Zinsen von den Kapitalien, welcheder Verkauf selbst einbringen wird, diesen Einschädi-gungsbetrag weit überireffen werden, ohne noch den all-gemeinen Nutzen für gegenwärtige und künftige Gene-rationen mit in Rechnung -u bringen. Die dritte Klaffehingegen verdient dießfalls gar keine Rücksicht; dennes ist Gewinn für den Staat, wenn fremde und ein-heimische Müssiggänger entweder den Sraat verlassen,oder so vieles Geld verzehren müssen, daß sie nach undnach vielleicht gar in die Nothwendigkeit kommen, sichin arbeitsame, das heißt, in nützliche Glieder der Gesell-schaft zu verwandeln. Die Hypothese, daß der Nähr-«nd Zehrstand eines blühenden Staates im genauen Ver-hältnisse stehen müssen, ist sehr läppisch. Es würde nn»nöthige Mühe seyn, sie widerlegen zu wollen. Der ganzeSraar bildet ja eine einzige Familie, und wer könnteX r wohl
Druckschrift
2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
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677
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