aufhöre«, je höher alle Lebensbedürfnisse in Werth siä,»-den, und je höher daher die Berg - und Hüttenarbeiterbezahlt werden müßten.
In Rücksicht, großer Städte nun dürfen wir, meinFreund, unsern Blick nur auf ihre Bewohner richten, »ineinzusehen, daß unsere Sorge ziemlich übertrieben sey.Diese bestehen nämlich aus Handwerkern, Künstlern undandern Gewerbsleuten, zweytens aus besoldeten Die,nern des Staates, und endlich aus Fremden und Pri-vatleuten, welche ohne eigentliche Beschäftigungen vonihrem Vermögen leben. Dle erste Klasse wird durch dasSteigen und Fallen des Holzpreises eben so wentg lei-den, als sie durch das bisherige Steigen der Preise allerübrigen Lebensbedürfnisse im Ganzen jemahls gelittenhat; denn mit den Preisen aller ihrer Bedürfnisse stei-get auch sogleich mittelbar der Verdienst aller ihrer Ar-beiten, weil der Werth oder Preis aller künstlichen Pro-dukte und Fabrikate immer in der erhblten Summe,das ist, dem hinlänglichen Ersatze derjenigen Kosten be-stehet, welche wahrend der Zeit ihrer Hervorbringungoder Verfertigung von ihre» Bearbeitern aufgewendetwerden. Die zweyte Klaffe, welche aus besoldeten Die-nern des Staates bestehet, verdient mehr Rücksicht,denn da ihre Einkünfte mit den zunehmenden Preise»der unentbehrlichen Bedürfnisse nicht gleichfalls, wenig-stens nicht zu gleicher Zeit umsteigen: so ist jede PreiSzerhohung für sie von nachtheiligcn Folgen» Waren alleBeamten und Diener eines Staates anstatt Geldes mit Na-turalien , oder vielmehr nach dem kurstrenden Werthe der
un-