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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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Sie werden sich Indessen wunder», warum ich diesseSmahl, wider meine Gewohnheit, so ziemlich weit aus-hole; der Grad Ihrer Verwunderung muß aber nochum ein Beträchtliches steigen, wenn Sie sehen werden,daß ich jetzt erst anfange, mich scheinbar vom Gegen,stände unserer Untersuchung noch mehr zu entfernen.Die Frage, welche ich beantworten soll, wichtig füruns, und wichtiger noch für die Nachwelt, ist einmahlvon der Natur, daß es sich auf andere Weise damit nichtzu Recht kommen läßt. Ich muß Sie also schon umeine hinlängliche Portion Geduld bitten, damit Siemich nicht überholen, sondern so gefällig seyn mögen,mir Schritt für Schritt zu folgen.

Ich glaube nun vor allein, daß in den ersten Je!,ten, als die Menschen, vom Drucke ihrer sich täglichvermehrenden Bedürfnisse geleitet, in gesellschaftlicheVerbindungen geriethen, und gemeinschaftliche Kräfteaufbothen, um die Mittel ihres Unterhalts zn verviel-fältigen, und mehrere Bequemlichkeiten des Lebens znerhalten, ihre größten, fast unüberwiiidlicheu Hinder-nisse, in den ungeheuern Waldungen bestanden haben,die allen ihren rastlosen Arbeiten auf ewig zu trotze»schienen. Unter diesen Umständen konnten daher wederdie kricgerischgesinnten, noch die friedliebenden Häupterder damahligen Völker unsinnig genug seyn, in Rück-sicht des Holzes auf den Besitz dieser Waldungen eini-gen Anspruch zn machen. Es war vielmehr blos allendarum zu thun, so vieles Holz als möglich allenthal-ben auszurotten, um für Aecker und Wiesen Boden zn