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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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bisher in Europa tolerirtcn Kammeral - Glaubensbekennt-nisse den Weg deS ewigen Verderbnisses zu wandeln be-ginnt. Lassen Sie mich daher wenigstens vor den Augenunbefangener Richter meinen gute» Ruf so gut als mög-lich sicher stellen, und hoffen an Ihnen, mein Freund,einen eifrigen Vertheidiger meiner Grundsätze zu erhal-ten. Nachbeten ist, wie Sie wissen, überhaupt meineSache nicht. Ich schätze alles, was andere vor mirgedacht haben; aber ohne darüber abzusprechen, gehetmein Verstand seine Wege weiter; und ich muß auchaufrichtig gestehen, daß die Resultate meiner Urtheiledadurch fast immer ein heterogenes Ansehen gewinnen,so, daß es Mühe kostet, sie mit andern in Eintrachtzu dringen. Da nun nicht die Wege, welche wir beyunsern Untersuchungen einschlagen, sondern die Richtun-gen derselben die große Verschiedenheit unserer Urtheileerzeugen: so können wir nur aus diesen die sichere

Schlußfolge ziehen, ob es möglich sey, daß über diewichtige Frage, welche sie mir zu beantworten über-lassen, die bisherige Harmonie unserer Gesiliiumgeiinicht unterbrochen werde. Wir wollen also unsermZwecke näher rücken.

Die Frage, wie ist dem Holzmangcl aller Art,und für alle Zeiten am sichersten auszuweichen?ist sehr allgemein, und von einem solchen Umfange,daß man gleich einsehen muß, es könne bey ihrer Be-antwortung niemahls von örtlichen Verhältnissen dieRede seyn. Dwser Umstand macht eben die Schwierig-rigkeilcn des Problems so zahllos. Vielleicht haben Sie

nicht