Die Forstwirthschäftler, welche sich in der Schlä-gebewirthschaftung das höchste forstwirrhschaftliche Idealaufgestellt haben, müssen, wenn sie redlich und gerechtseyn wollen, selbst bekennen, daß die Schlägebewirth-schaftung überhaupt mit vielen Unfällen verbunden ist,als
1) Windbrüche,
2) Schneedruck,
3) Mangel an natürlicher Besamung,
-4) Besämungs - oder Verpflanzungskosten rc.
Diese Unfälle, mit der Bewirthschastung durchAuslichten verglichen, wiegen ganz gewiß den unwirth»schaftlichen Fehler des Auölichtens auf, in manchenFällen überwiegen sie ihn sogar weit. Man nehme ei-nen Schlag, der seit 20 Jahren, auS was für Ursachenimmer, nicht soviel Anfing auszuweisen vermag, alsman auf den Hut aufstecken kann, (ich will aus Be-scheidenheit einige nicht nahmentlich nennen, welche ichselbst gesehen habe), man nehme die unvorherzusehen-den, oft enormen, Windbrüche, welche durch das Schlä,gegeräumt veranlaßt werden, und man wird, hoffeich. so billig seyn, meiner Behauptung wenigstens höch-ste Wahrscheinlichkeit zuzugestehen.
Insbesondere weis jeder Forstwirthschafter, daßsich nicht jeder Waldort aus mehrfachen Hindernissenauf Schläge bewirthschaften laßt, z. B. Hochgebirge,
Stein-