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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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Die Forstwirthschäftler, welche sich in der Schlä-gebewirthschaftung das höchste forstwirrhschaftliche Idealaufgestellt haben, müssen, wenn sie redlich und gerechtseyn wollen, selbst bekennen, daß die Schlägebewirth-schaftung überhaupt mit vielen Unfällen verbunden ist,als

1) Windbrüche,

2) Schneedruck,

3) Mangel an natürlicher Besamung,

-4) Besämungs - oder Verpflanzungskosten rc.

Diese Unfälle, mit der Bewirthschastung durchAuslichten verglichen, wiegen ganz gewiß den unwirth»schaftlichen Fehler des Auölichtens auf, in manchenFällen überwiegen sie ihn sogar weit. Man nehme ei-nen Schlag, der seit 20 Jahren, auS was für Ursachenimmer, nicht soviel Anfing auszuweisen vermag, alsman auf den Hut aufstecken kann, (ich will aus Be-scheidenheit einige nicht nahmentlich nennen, welche ichselbst gesehen habe), man nehme die unvorherzusehen-den, oft enormen, Windbrüche, welche durch das Schlä,gegeräumt veranlaßt werden, und man wird, hoffeich. so billig seyn, meiner Behauptung wenigstens höch-ste Wahrscheinlichkeit zuzugestehen.

Insbesondere weis jeder Forstwirthschafter, daßsich nicht jeder Waldort aus mehrfachen Hindernissenauf Schläge bewirthschaften laßt, z. B. Hochgebirge,

Stein-