Fabriken anlegen wollen: es fehlt aber vermahl in Baiernan baarem Gelde, um eine so weit aussehende Unter-nehmung mit Erfolg fortsetzen zu können. Es fehlt anArbeit suchenden Leuten; (an Menschen zwar wäreUeberfluß; aber sehr wenige wollen arbeiten) der Ar-beitslohn ist also noch zu theuer, um die Konkurrenzmit auswärtigen Fabriken halten zu können. Auchwerden wenige Arten von Fabriken überhaupt mit denausländischen Fabriken gleichen Schritt halten können.Es ist also sehr zu befürchten, daß so eine Fabrikan-lage bald wieder zu Grunde gehe, und die an diese Fa-brik verkaufte Waldung ist unterdessen von der» Unter-nehmer zusammen gehauen worden; zu einer neuen An.richtung aber werden sich eben darum, weil die Wal-dung vertilgt ist, keine Unternehmer mehr melden. DerSchade ist für immer geschehen, und kann weder vondem verarmten Unternehmer vergütet, noch von demStaate mit vielen Kosten, vielleicht in 100 Jahrennicht, hereingebracht werden. Dermalst müßten dieseWaldungen um zn geringen Preis losgeschlagen werden,weil die Privaten sich fast dnrchgehends durch dew Kaufder kleinen Staatswaldungen, dann der so beträchtli-chen Klostergürer, und durch Rückbezablung der an dieKlöster und Gotteshäuser schuldig gewesenen Kapitalien-von allem baaren Gelde entblößt, vorzüglich, weil Bett-ern den nicht zu berechnenden Raub an baarem Gelde,den es durch den letzten Krieg erlitt, noch zu sehrfühlt, und sich von dieser Wunde erst in spätern Jah-ren noch rrhohlen kaum
Die-