aus dem Bericht des churfürstlichen Landrichtersvon Burghausen, Grafen von ArmanSberg,ää. iZ- Oct. 1804.
H)ie Frage, ob es nicht selbst der Staatswirthschastmehr Vortheil gewahrte, den größten Theil der Staats-waldungen in den Händen der Privaten zu freyer Be-nützung, zur Anlegung von Fabriken zu wissen, um soder Industrie und Spekulation nrehr Spielraum zu er-öffnen, die Bevölkerung, und durch mehr Würdigungder Gründe auch den Nationalreichthum zu erhöhen,ist sehr schwer zu beantworten. An und für sich be-trachtet ist es sicher, daß wir in Baiern noch zu vielHolzgrund haben, und eben, weil das Hol; noch inzu geringem Werthe steht, zu viel Holz verschleudern.Es würde also der Industrie ein weiteres Feld einge-räumt werden, wenn besonders in zu Holzreichen Ge-genden die landesherrlichen Waldungen den Privatenzu freyer Benützung, zur Anlegung von Fabriken ver-kauft würden: allein mit Anlegung von Fabriken darfman besonders bey gegenwärtiger Zeit sehr behutsamseyn.
Eine Fabrik auf landesherrliche Kosten zu errichten,ist niemahls thunlich, weil die Regie zu kostspielig ist.Freylich werden sich manche Private hervorthu», die
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