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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
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nicht dem in der Revier bey Privatis üblichem Holz-preise gleich gehalten worden. Die benachbarten Wald-eigenthümer setzten den Holzpreis aus ihren Waldungenungemein höher hinauf, als Wir, und verursachten da-durch, daß unsere Waldungen mehr hergenommen, unddie ihrige» mehr verschont wurden; denn Jedermannspart eine Waare nur alsdann, wenn er selbe mit mehrMühe und um höheren Preis an sich bringt."

-) Die Grundlage des Staatsvermögens ruht Inder Gesammtmasse der Natur- und Kunstkapitalien, dieeine Nation besitzt. Nach diesem Maßstabe berechnetdie politische Arithmetik das Steigen und Fallen derStaatskraft. Die Mehr- oder Minderzahl von jähr-lichen Erzeugnissen bestimmt den jedesmahlige» Graddes in demselben herrschenden Wohlstandes.

Beylage Baiern hat gegenwärtig noch über eine Million

^ Tagwerke Hvlzgrundes viel ödes oder ver,lornes Land nach obigem Gesetze verliert sonach dieNationalinduftrie jährlich die Erzeugnisse einer Million,und der Staat die Rente dieser Erzeugnisse:

Allein vielleicht erhalt der Staat sein Aequivalent beyeigner Benützung dieser unermeßlichen Fläche.

Zur Beurtheilung, .ob und in wie fern das Staats-vermögen bey dieser eignen Benützung gewann, ob ei»auf scieutisische Grundsätze zurückgebrachtes Forstinsti-tut (1l. Resultat) die Bilance zum Besten der Staats-kasse lenkte, und den sichern Gewinn der Naiivuali»-

du-