Darin allein bestehen aber noch nicht alle die Vor-theile, die aus dieser Operation dem Staate zugehen.Unter die so vielfältigen guten Folgen gehört vorzüglich,
Laß die Grundsätze, von denen man bey diesem Wäl-derverkaufe ausging, freyes Eigenthum, freye Rul<tur, und freye Anbauung die stärkste Triebfeder wa-ren, die Lanvwirthschaft emporzuheben; dieß fachte über-haupt erst die Kaustust an, und die hieraus entstandenegroße Konkurrenz erzeugte auch hohe Preise. Vorzug,lich waren Leute, die sich ansiedeln wollten, die wich-tigsten Käufer, und so wurden von den 7755 Tagwer-ken wenigstens ein Drittheil zu Feld und Wiese kulti-virt; es entstanden über 200 neue Häuser und Ansied-ler — Ansiedler, welche «licht nur die Staatskasse nichtskosten, sondern selbst schon bey ihrem Antritte ansehnli-che Summen herschoffen, und die jetzt schon jährlichihre Abgaben entrichten. Kultur und Spekulation wardLaS allgemeine Lovsungswvrt unter ihnen; überall ver-breiteten sich Muth und Freude, da diese Gründe fcs- ^sellvs nach Willkühr benützt werden können. Dießsinddie Früchte der Gegenwart: aber welch ein reicherGewinn sproßt nicht in Zukunft dem Nationalreich-thun, und der Staatskasse aus dieser Unternehmunghervor? —
Schlüßlich muß ich nur noch bemerken, daß nicht ^allein die Kaufssummen noch höher ausgefallen wä« 'ren, sondern auch die Vorliebe zur Kultur noch weithöher gestiegen wäre, wenn man sogleich auch die Steu-ern hatte siriren können; denn es kostete wirklich Mühe,
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