b) Mögen die Unterthanen Gemeindenweise oderim Ganzen ihre Distrikte noch gemeinschaftlichbeybehalten, oder jeder für sich nach der Klaf-ter Zahl die einzelne Abscheidung begehren, wo-bey ohnehin, wie bey andern Gemeinde-Thei-lungen das Los entscheidet. Hier könnte nuneingewendet werden, daß so manchem ein schlech-terer Holzstand, oder gar eine Blöße z» Theilwerden dürfte: diesem Einwurfe wird aber amleichtesten mit dem bisherigen Zustande derWaldungen entgegnet, weil immer Auslichtungs-weise gehauen wurde, und daher jeder Wald,im Durchschnitt genommen, dem andern so ziem-lich gleich sieht; auch lassen sich bey der Ab-theilung selbst nach der Theilanlage diese An-stände größtentheils beseitigen. Ueberdieß mußman auch nicht immer das Klafter-Holz beyeinem Tagwerke in Anschlag bringen, dennman erhält auch Aöhvlz, Streu und andereForst-Nebennutzungen, vorzüglich aber die freyeKultur für die Zukunft; dadurch hebt sich nachMaß des Fleißes und der Spekulation der Be-sitzer bald von selbst jedes vorige Mißverhältnis
In dieser Hinsicht waren bey so vielen Ab-scheidungen von so vielen tausend Tagwerke»,die ich selbst vornahm, beynahe gar niemahlsBeschwerden vorgekommen.
o) Ein wesentliches Erforderniß hierbey ist abernoch, daß der vorige Zahlukgsfuß beybehalten
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