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[1,1] (1804) Gegenwärtig über ihre Purifikationen, sammt der Geschichte des Forstwesens im Allgemeinen, vorzüglich in Baiern
Entstehung
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allein das Uebel zuschrieb, als Ziegen, Schafe, Schweineaus dem Walde; in der Folge verbannte man aberalles Vieh aus dem Jungholze, oder den Anflügen,und gestattete der Weideuschaft nur soviel Zugang,und au solchen Platzen, wo sie ohne Schaden zu stif,ten, geduloet werden konnte.

Eben so ging es mit einem dritten Uebel, mitdem Streusammeln. Äey vermehrtem Viehstaude undzu wenig Futter reichte das durch den Feldbau ge,rvonnene Stroh zum Einstreuen nicht mehr hin; be-sonders da man wegen des Futtermangels das elendeMittel ergreifen mußte, das Stroh selbst als Futterzu gebrauchen. In dieser Verlegenheit nahm mannun wieder seine Zuflucht zu den Wäldern; es wurdeder Baumabfall von Laub und Nadeln gesammelt,und bey immer steigendem Bedürfnisse sorgfältig zu-sammengescharrt, so daß selbst die Wurzeln der Bäumeentblbßt wurden. Es konnte nicht fehle«, daß sich endlichauch die traurige Bemerkung aufdrang, daß solcheBäume zu kümmern, zu erkranken und zu sterben a»,fingen. -- Noch fühlbarer wurde dieses Uebel inden Gebirgswaldungen, wo aus Mangel an Ackerbau,mithin auch an Stroh, selbst Laub und Nadel nichtmehr zum Streusammeln zureichten, sondern sogar dieLleste von den Bäumen (Tarhauen, Taren) für dieseStreunothdurft gehauen werden mußten. Diesem Un,fuge wurden also in den Fvrstordnungen Schrankengesetzt; man gestattete Anfangs keine eiserne Rechen/ mehr zum Skreuausraumen, und da mau endlich gar

das