schn'ft drucken,*) und so entstand ein ziemlich lebhaftter Federkrieg; aber auch in der Hofkammer selbst er-wachte ein »euer Geist; alles arbeitete an neuen Forst.Organisationsplanen, und jeder wollte zum Reformatorin diesem Fache werden.
Unter den vielerley Planen, die hierüber erschie«nen, entschied eine eigene Hvfkommission für den de»Hofkammerraths Ntzschneider. Er und Hofkammer»rath Obich wurden daher verm'og Rescripts vom y.May 1786 zu Forstkommissars ernannt. — Dieser nunlegalisirte Forstplan hatte zum Zweck, dem Jagd undFvrstpersonal angemessene Schranken zu setzen, jungeLeute in einer Forstschule zu bilden, mitunter genaueGefallverrechnungen einzuführen, die Unterthancn vonden Plackereyen und Erpressungen dieses Personals zubefreyc», und so zum allgemeinen Forstwesen, zurForststatistik Baierns und der Pfalz »Herangehen, Kar-ten und Beschreibungen herzr.stellen, wie auch mitdiesen sogleich angefangen, und die Kosten hierzu durcheine neue Auflage des Kulturfonds ausgemittelr wurden.Dicß erregte ein allgemeines Zetergcschrcp der Stellen,
der
Erstercs Werk heißt: — Anmerkungen liker das bäuri-sche Mandat, welches in Betreff der Wildschützen undLandkultur im Jahre 177g herauskam. Das zwcyte —Recht und Billigkeit in Forst- und Jagdsachen zwilchenLaudesherrn und Untcrthanen von Franz Anton vonStudcnrau» 1779. Das dritte — Nothwendige Kennt-niße und Erläuterungen des Forst und Jagdwesens inBaiern. r LH. München bey Strobl,