Eben so lautet auch die Bergfreyheit der Herr-schaften Kützbühel, Rattenberg und Kufstein von 1459;— die in der Lahn von 146z; von Bodenmais von1477. Auch mit der Erklärung der allgemeinen Berg-freyheit im ganzen Lande unter Wilhelm IV. Vor-mundschaft von iZlo war die freye Waldbenützungmit ertheilt. „Wir Und unser Mitvormunder haberrin auch darzu verliehen Hutschlag, Wäld und WaßerWeeg, Steeg und Steinbruch."
Das immer stärkere Kultiviren der Klöster undder zum Bergwesen nöthige Holzaufwand machten dieLücken in den Wäldern noch fühlbarer; es gab Strei-tigkeiten, woraus sich zuerst Gränzbestimmungen, undbald darauf Aufseher entwickelten, da das junge Ei-genthum noch zu unsicher war; daher kommen in die-sem Zeiträume eine Menge Esch- Wis- pruck- Holz-Fluß-Hay vor. *) Die ältesten dieser Streitigkeitensinket man bey dem Kloster Prüfening. ,,/Lnno Oo-mini iLgi VIII. Lai. oer. boc eil in äie bsaci R.u-xerci Lpilcoxi oprinuit sentenkialirer in Lxn^inxe co-ram suciiLio prellcienre ibi suciice lls /Lbbaclr Oebolkolilvain ex altera parte Oanubii gue vui§o llicirur 6e-guam Ubi injulks ulurxabant bomines äe Lia-2in§en."
Noch merkwürdiger sind die Streitigkeiten aus demI2ten und izten Jahrhundere wegen des Zellerwaldes._ B 2 (S.
Zok. lieumanni opuic. p. 246. Nürnberg 1747.