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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
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5. Silberberg

im Kreise Arnswalde, gelegen ans dem rechten Dragenfer,hieß anfangs Silber, Sylber bezw. Silberg. Die Ortschaftwird schon früh erwähnt, z. B. in der Schenkungsurkundeder Alarkgrafen von Brandenburg d. d. sv. Oet. s296Idas Kloster Reetz. Nach Aufhebung dieses Klosters kam auchSilber wieder an die brandenbnrgischen Kurfürsten als Lehnzurück. Im s6. Jahrhundert waren die v. IN edel im Bc-sitz der Ortschaft; so bestätigt Kurfürst Joachim d. d. 22.Sept. l52HI) den Leibgedingsbrief für Katharina v. Riedel,geb. v. IBaldow, Gattin des Divienz v. IDedel, worin ihrauch Einkünfte inSilberge" zugesichert sind. Später hattenauch die v. Günters berg dlnteil an Silberberg, denn am26. Atärz s37s erhalten sowohl Rüdiger v. Riedel zuNeuenwedelI, als auch Christoph v. Güntersberg zuGrotz-SilberI einen Lehnbrief über ihre Besitzungen daselbst.Die Familie v. Günters berg wurde d. d. Cüstrin 23. Fe-bruar fßZö'I erneut mit ihrem Anteil an Groß-Silber be-

tz Riedel, Teder diplomaticus Lrandenburgensis, Teil I, Band zs,Leite ?.

ebenda Seite 2;o.

9 Geh. Staatsarchiv Berlin: jirov. Brandenburg Rcp.No. 78 fol. 77, 78.

ebenda Rcp. 4 No. 78 fol. S7/68.

9 ebenda Rcp. q No. ZZ, Bol. II fol. Zl)S/7.