am Hofgcrichte zu Stargard iu Pommern. Seine Be-stallung als pommerschcr Hofgerichts- und Konsistorialratcum voto st sessious hinderte ihn jedoch nicht, daß er beimAusbruch des ersten schleichen Krieges^) in das RegimentAnhalt-Bernbnrg in Halle eintrat.^) <bn I. Februar (7stIwurde er Seconde-Lieutnant. Iin 2. Schlesischen Kriege be-teiligte er sich bei der Belagerung von Prag und an denSchlachten von Striegau und Soor. Bernd Friedrich zeichnetesich besonders bei dem Siege des xreuß. Generals Leopoldvon Dessau über die Sachsen bei Kesselsdorf am sZ.Dezember Ipstch ans, sodaß er zur Belohnung für diesesGefecht am 2ch Dezember (7^5 premierlieutnant wurde.Im Jahre (7^7 machte er eine längere Reise nach Brabantund Umgegend.2) Kurz vor dem Z. Schles. Kriege bekamer den 7. Juli (736 die Stelle eines Stabshanptmanns und,nachdem er in der Schlacht bei Lobositz (s. Gct.) sich be-sonders ausgezeichnet hatte, erhielt er den (6. November(756 die Gattenhofersche Grenadierkompagnie. Ukit der-selben zeigte er überall, besonders (757 bei der Belagerungvon Prag, bei den Gefechten von UAlmina und Görlitz,bei den Schlachten von Lcuthen und Breslau großen Akut.Als die ganze feindliche Rkacht am 22. November (757das verschanzte Lager seines Regiments bei Breslau angriff,und sich letzteres zurückziehen mußte, (hierbei fielen nament-
h Nach Seisfahrts „Vollständigor Geschichte der König!. Preuß.Regiments von t7S7 pag 24a" trat er bereits am ;s. April ^ss beidem Inf.-Regt. Fürst Franz Adolph von Anhalt-Bernburg ein undward an eben dem Tage Fähnrich. Es heißt: wie er von Halle nachDessau reiste, um seine Bedienung anzutreten, erhielt er die König!.Grdrc, daß er bei dem Anhalt-Rgt. Fähnrich sein sollte, welches er auchannehmen mußte. Es war dies eine große Auszeichnung, dasldie Fähn-richc bereits Gffiziersrang hatten; es währte im Allgemeinen mehrereJahre, bis man zum Fähnrich avancierte.
I Stcttiner Staatsarchiv-Akten.
I Paß von König Friedrich kl. eigenhändig unterschrieben 5.August ;7<t7. Vogelsang-Archiv.