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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
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mit dem Ivaffenhändler Jeremias Zieritz eine Zlirzahl UIns-qneten, Piken, parnische für den Kurfürsten Georg UAlhelmvon Brandenburg zu liefern. Pier nennt er sich JohannZnckefordtd) Nach vielen Schwierigkeiten bei der Besorgungund Ablieferung wird am )3. September s623 die Nechnnngzwischen den Kanflenten und dem kurfürstlichen Beanftragteirv. dein Knesebeck abgeschlossen. Gr starb am Donnerstagvor Palmarnm (7. April) sS23 zn Brandenburg und wurdein der St. Katharinen-Kirche beigesetzt.

Seine Frau,"') deren Namen sich ans den vorhandenen(Pnellen nicht feststellen läßt, heiratete nach dem Tode ihresGatten einen gewissen Storbeck, dem sie einen Sohn, ThomasIgnatius Franziskus schenkte. Dieser führte einen langenProzeß mit seinein palbbrnder Daniel") wegen Auslieferungeiner beim Apotheker Schmidt in Brandenburg deponiertenSchachtel mit Urkunden und wegen verschreibnng von 2000Taler Kapital und s200 Talern verflossener Zinsen. Am30. Gktober söflU wurde zwischen beiden ein Vertrag abge-schlossen zn Prag, den das Kammergericht zu Töln a. d.Spree am 30. September anerkannte. Der Prozeß

währte aber noch weiter, bis am 2. September sK53 KurfürstFriedrich UAlhelm zn Tüstrin eine Kommission einsetzte, diedie Streitigkeiten und Zrrnngen zwischen den palbbrüdernschlichten sollte. Die Kommissionsakten sind leider nicht er-haltend)

Thomas Ignatius Franz Storbeck wurde als Studentder Philosophie, Theologie und der Nechte an Kaiser Ferdi-nand II. c>. cl. Udien 3. Februar s65l wegen seiner tapferen

"> Geh. Staatsarchiv in Berlin. Rex. 2-5 2. ^ Fasc. 2 Bl. z fl.Kirchcnbucheinträge zu St. Katharina in Brandenburg a. d.

Pavel.

p Sie muß vor tE-tl gestorben sein, da in diesem Jahre derStreit ihrer Söhne um das mütterliche vermöge» durch Vertrag aus-zugleichen versucht wird.

p Nach Akten im Geh. Staatsarchiv zu Berlin Rep. 22 Nr. b.