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(9- Atai (5Z0 durch Dekret Licentiat zu Löwen. 2lm 2ff. Zuli(ZZO nahm er als Domherr von S. Servals zu UtrechtNesitz vom Nistum Utrecht, das sein «Unkel, der Kardinal,ans Munsch Kaiser Karls erhalten hatte. Nach seinem(Unkel wurde er auch Trzdiakon von Kempenland (t^rcln-cliucous Tmupinüisp) und von Famene. Durch den Tod desKardinals erbte Michael noch eine bedeutende Pfründe, sodasser ein sehr reicher Geistlicher wnrde.
Sein Lieblingsanfenthalt war sein selbstgebantes Hausinnerhalb der Klostcrmanern, genannt „die Zierde der LütticherKirche". Außer diesem fürstlich eingerichteten Hause besaßer noch anderweitigen Grundbesitz und sehr viel Geld: warer doch in der Lage, lediglich als Legate mehr als ZUUUNrabanter Gulden, einige hundert Scheffel Getreide undverschiedene wertvolle Gegenstände zu vermachen. Seinegroße Dienerschaft wurde ganz besonders bedacht und aucheine ganze Neihe von Klöstern und Gotteshäusern mit Ge-schenken erfreut.
Mit seinen Neffen Udilhelm und Gottfried Lombaertsvon Tnckevort stand Michael in ausnehmend gutem Ver-hältnis; echteren beschenkte er mit der reichen LütticherPfründe und denn Kanonikat, beide ernannte er zu Testaments-vollstreekernS)
Michael starb am 26. April sö.nU und wnrde in derKapelle von St. Lucas unter dem Grabstein von Gerardvon Nierses (ff (250), Kanzler von St. Lambert zn Lüttichbeigesetzt. Alan liest daselbst noch folgende Zuschrift:
„blic reczuiescit veusrnbilis clcnninus ülielmsl cls Lnbsn-vnrt Drotbouotnrius/rpostolicus, 5n(n)eti Lnl vntoris Drnsectsns(is)Drnepositus et nrcbicliuconus LAmpüüse in Keclesin veoclisnsi,
9 Royaards. a. a. G. Seite ss. Amii. 92.
-) Das lateinisch abgefaßte Tcstanient befindet sich unter denProzeßakten Wilhelm v. Lnckevorts gegen Henry Bloynians undP. lll. Skooter (Anno zsso, ;s57, zöss, ;5so, lös?) im Staatsarchivzu Wetzlar.