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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
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Im kaiserlichen Heere war Adrian besonders beliebtbeim Generalissimus, Grzherzog Leopold Ivilhelm.') Un-gewöhnliches Vertrauen bat dieser den Ratschlägen und derFührung des erfahrenen Kriegers geschenkt. I Seinem Lin-flusse ist es auch sicherlich zu verdanken, das; im Jahre sßb sLnkefort die Ivürde eines kaiserlichen Feldmarschalls erhieltund mit seiner ganzen Deszendenz in den Grafenstand er-hoben wurde.

Noch einmal wenige Jahre vor seinem Lebensabendbetrat Adrian v. Gnkefort den Noden des Schlachtfeldes, anfdem er gros; geworden war. Alit kaiserlichen Hilfsvölkernrüekte er s657 in Italien ein und vereinigte sich in derLombardei mit den Trümmern der spanischen Armada.Doch schien er überhaupt keineswegs der Tätigkeit derGegner gewachsen zu sein, zum Glück für ihn starb ams 4. (Oktober s6Z8 der Herzog von Alodcna."^) Am Z.AIaischloß man einen Ivaffenstillstand, dem bald der Friede folgte.

Gnkefort aber genoß den Nest seines Lebens inNuhe, bis er sbtiI hochgeehrt von seinem Kaiser, starb.Das Glück stand während seiner ganzen Laufbahn ihm zurSeite und trug ihn von Stufe zu Stufe empor. Das Un-glück ließ seine Taten groß und ruhmwürdig erscheinen.Der Akut aber und die persönlichen Fähigkeiten waren dieGrundlagen zu seinem Glück und Unglück. Seine impulsiveNatur ließ ihn manchen Sieg erringen, manche verloreneSituation retten, doch war sie auch die Ursache seiner zwei-maligen Gefangennahme. Lnkefort war mehr Draufgängerals Strateg, dies ist der Schlüssel zum Verständnis seinerHandlungen, Ivollen wir aber mit einem Ivorte ein Nildvon Adrian skizzieren, so brauchen wir nur zu sagen: Grwar ein Soldat. Die Zeit wird das ihrige dazu tun,diese Skizze mit bunten Farben zu beleben.

') wißgrill, x. Zyz.

2) v. Stramberg, Rhein. Antigu. III. q. p. 6^2 folg.

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