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tragen, wurde er lieber den? kaisl. Deldt-marschall das Kom-mando hinderlasscn vnd Tr für seine Person nach Böhm gehen,vnd darin mit besserem Dankh vndt erkandtens, woh esIhro Mas. Dienst erforderte sernieren."
Dieses inihaltbare Derhältiiis zwischeit Tnkefort niidMaximilian »rußte sehr bald zn cineiii Bruche führen. Nach-dem Adrian noch einen Aufstand meuternder Truppen, diedurch dcii Frieden brotlos I geworden waren, rasch nieder-geschlagen hatte, zog er sich auf seine Güter zurück, um sichvon den Strapazen des Krieges zu erholen. Zum Lohn fürseine Taten erhielt Tnkefort vom Kurfürsten von BayernIVVO fl. als Nekompcns am 20. Juni Die offizielle
Entlassung ans bayrischen Dienst erfolgte jedoch erst amf5. Oktober
Adrian scheint mit dieser stiefmütterlichen Behandlungvon Seiten Maximilians wenig zufrieden gewesen zu seilt.Bittet er doch bereits am 23. Oktober fktssj ans Mien,wohin er sich im Juni begeben, „ihm den Amberger Statt-haltersold anzuschaffen und zugleich das erledigte Landrichter-amt Auerbach zu conferieren."^) In München war manaber anderer Meinung. Tynisch schrieb man ihm amf2. November „es sei dies Orts nicht herkommen, die
Besoldung anzuschaffen oder laufen zu lassen, che einerwirklich bei der Stelle sei, und mit Auerbach hätte man vor-her schon anderweitige Bestallung getroffen."^) Mit diesemunerquicklichen Nachspiel beschloß Adrian von Tnkefort seineTätigkeit als bayrischer Feldmarschall und widmete sich nun-mehr völlig dem Dienste seines kaiserlichen Lserrn, der ihninzwischen zum Feldmarschall- Lieutnant für Spanien er-nannt hatte.
') infolge Reduzierung der Regimenter.
ljeilmann, p. t>R9 idiclem.
9 idiclem.