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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
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des Leindes nuclamsnti zu richten, wie aus einem vriefehervorgeht, den Tnkefort am gleichen Tage an den Kur-fürsten schrieb und der wie folgt fortfährt:Lebe wohl derHoffnung, es werde dem Feind der Kompaß mit HülfeGottes verrückt, und er die Deichsel gegen die Donan undwohl gar aus T. Kurf. Dürchl. dießseitigen Landen mitehesten zu wenden gedrungen werden. "H

Diese kernige Soldatenhoffnung sollte sich bald erfüllen.Am 6. Oktober bereits gelang es Ioh. v. kverth und Lnkefort,den schwedischen General kvrangel auf der fsiagd im DachauerMoose zu überraschen, sodaß dieser sich zurückziehen mußte.Noch au demselben Tage schrieb Lnckenvoirt seinem kur-fürstlichen Kriegsherrn einen vrief mit der Vitts, daßdembei der Armada üblichen Herkommen gemäß, jedem, der eineStandarte geliefert, die 20 Althrl. Uecompens bezahletwerden mögen." Hieraus geht hervor, daß die Verluste derSchweden ziemlich bedeutend gewesen sein müssen.-)

Um sich für die erlittene Schlappe zu rächen, verbreite-ten die Schweden unsäglichen fZammer über das ganze Land,indem sie sich dabei langsam zurückzogen, bis sie bei Scheuring,das sie gänzlich niederbrannten, den Lech überschritten, umiu Schwaben kvinterquartiere zu beziehen. Tnkcvort mitseinen Truppen verhielt sich bei alledem völlig passiv. Des-wegen von Maximilian zur Verantwortung herangezogen/)teilte er ihm am Oktober aus Friedberg mit, man habeaus taktischen Gründen den Feind nach dem Ubergang überden Lech bei Schcuring nicht angreifen können.

Mittlerweile näherten sich die Friedensverhandlungenihrem endgültigen Abschluß. Trotzdem forderte noch am20. Oktober Kurfürst Maximilia» eine nähere Trörterungobiger Gründe/) die ihm denn Tnkenvoirt auch mit echt

h Heilmann, p. 7?Z.

2) Heilmann p. 77H.

2) ibillsm.h Heitmann x. 77q.