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Feldmarschall befehligte.') — Die gesamte Armee bestandaus s2000 kaiserlichen und ftlOVO bayrischen Truppen, diezu Schardingen versammelt und am 2 s. schilt gemustertwurden, die Kaiserlichen unter jchccolemüni, die bayrischenaber unter dem Freiherrn v. Tnkefort, der als kaiserlicherGeneral, mit Erlaubnis seines obersten Kriegsherrn, seiteinigen Tagen in bayrische Dienste getreten, und erst am2. August s6H8 „der Keichsarmada durch den hsofmarschallIsastlang als Feldmarschall vorgestellt" war. Diese BeförderungTnkeforts war den höheren bayrischen (Offizieren, die selbstden Feldmarschallsposten zu erlangen hofften, wenig will-kommen. Deswegen dankte auch der General-Feldzeugmeisterkchmoltstein ab, dessen Regiment am 25. August dein neuenFeldmarschall Enkefort übertragen wurde. Aber selbst Adrianwar mit dieser Beförderung nicht recht zufrieden. Der Beidder ihm untergebenen (Offiziere und die Knentschlossenheitdes Kurfürsten machten ihm sein Amt keineswegs leicht.
Am (f. (Oktober begab er sich nach München, um mitden dortigen Kriegsräten im Auftrage piccolominis zu kon-ferieren,^ wo man sich entschied, am Morgen aufzubrechen,über die sIsar bei München zu gehen und sich ferner nach
') Barth. Gesch. II, p. S2Z.
I ks^lmann, I., Kricgsgcsch. von Bayern rc., pag. tll?. Tnken-voirt (Enkcnfort, Enkenhofcn) Adrian, Freiherr tö-ZS, t?- Juni. „Istihm in Ansehung, daß man von seinen guten (Qualitäten allezeit einegute Aestimation gemacht, anstatt des in Arrest genommenen Grafenvon Gronsfcld die erledigte Feldmarschallsstclle angetragen und darübereine Erklärung begehrt worden.
(6HS, tl- Juli. Tritt als Fcldmarschall in bayrischen Dienst,tk-ts, 22. Juli „hat zu Salzburg Herr Adrian Freiherr vonEnkenhofen die Pflicht als kurbayrischer Feldmarschall abgelegt."
tk^s, 2. August wurde Enkenhofcn der „Reichsarmada durch denlhofmarschall Isaßlang als Feldmarschall vorgestellt.
t6«t8, 25. August. Erhält das Fußregiment lhunoltstein.
2». Juni. Erhält zooo st. als Rccompcns.ISU, >5. (Oktober, lvird entlassen,kieilmann p. 7?z folg.