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endlich entschloß, das ihm von Lnkefort gestellte Ultimatumbetreffs der Übergabe der Festung anzunehmend) — Am25. November ruckten die Schweden ab, nachdem sie trotzder 9 wöchentlichen Belagerung nur ciuige 50 Manu ver-loren hatten, während Tnkcforts Infanterie durch den Verlustvon s500 Mann fast ganz vernichtet war. Die Kaiserlichenfanden in der verlassenen Stadt nur uoch 2 Tonnen Pulverund zogen sich bald darauf nach Franken in die Ivinter-quartiere zurück, I von wo aus Tukefort kleinere Streifzügcnach Schwaben mit seinen Truppen unternahm, die „hinund wieder nicht geringe Angelegenheit machte, indem siedie Trnte vieler Grten verderbet und die Kasparischen, soin 3 Kompagnien Tragoner und 200 zu Fuß, sich in Uhzna(Isni?) unversehens einquartiert."
Am 22. Juli ließ Tukefort Ivangen, eine kleine Neichs-stadt, mittelst Leitern erstürmen, die alsbald nach Gefangen-nahme der geringen Besatzung völlig ausgeplündert wurde.Dann hielten der General Tukefort und der (vberst TasparKriegsrat zu Lindau, verstärkten sich um 500 Alaun ausdieser Stadt uud zogen nun 2500 Mann stark vor dasSchlößchen Gießen unweit Lindau, das dem bsospitalc dieserStadt gehörte. Anfangs wurde es vergebens mit 2 Feld-schlangen und 2 halben Kartaunen angegriffenp) doch, ob-wohl die Schweden darin einige Tage mit Doppelhakenund Musketen kräftigen Ividerstand geleistet, ohne auf Tutsatzhoffeu zu könueu, wurde die Feste am 7. August durch eiucheftige Kanonade zur Übergabe gezwungen uud der Be-satzung freier Abzug gewährt, die bei Mainau auf einen
ff Der ausführliche Kapitulationsvcrtrag mit Situatiousplanuud Bildnis Adrians v. <L.s mit der Unterschrift! .Monsieur ls Unionä'vnqusnlort, Oeueral iVIajor äs bataills en Uurrnäs Imperiale ete."ist aufgezeichnet Th. T. VI, p. >22.
9 Sschokkc V, z P. 227.
9 Th. L. VI. x. >28.