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besetzen. Dann suchte er die Schanzen von Tlansz wiederzu erobern und blockierte mit den Fußtruppen, die er ausTirol au sich gezogen hatte, das Schloß Neuburg9 am Noden-see, das er am 26. April stark beschießen ließ, bis schließlicham 23. Mai die Ubergabe durch den schwedischen General-Zeugmeister Nichard Grahamb in 7 Punkten vertragsmäßigzu Tmbs abgeschlossen wurde.
Nach der Einnahme von Neuburg befahl Gnkeforteinige Tausend Alaun auszurüsten, um den Paß in Tirolwieder zu sperren, wozu ihm von Windau sQO Manu zuHilfe gesandt wurden. <Lr selbst übernahm nach der Ver-söhnung Kurfürst Maximilians mit seinem kaiserlichen Herrnmit den vereinten kaiserlichen und bayrischen Truppen die Ne-lagerung der von den Schweden besetzten Neichsfestung Mem-mingen,'ü vor der er vom s7. September ab 9 Udochen lagäffNachdem er die Feste hatte stark beschießen lassen und sie bereitserheblich gelitten hatte, auch 2 Ausfälle zurückgeschlagenwaren, zog Gnkcsort am 27. und 23. seine Fußtruppen undArtillerie heran, die aus 6 Böllern und Mörsern, s2 halbenKartaunen, 3 Feldschlangen und etlichen Falkonetten oderNegimentsstücklciu bestand. Die Lager waren bei dem Nur-heimer Holze aufgeschlagen, das Hauptquartier in Nurheim;Tnkefort wohnte daselbst im Gasthaus. Zunächst ließ ers9 Batterien gegen die belagerte Stadt aufwerfen und vonihnen aus ein gewaltiges Bombardement eröffnen. Nachdemdann am s2. November die Stadt vergeblich zur Übergabeausgefordert worden war, sah sich endlich am 20. der hartbedrängte Festungskommandant wegen Muuitiousmaugels ge-nötigt, mit Tukefort in Verhandlung zu treten; doch die Be-diugungen der Kaiserlichen erschienen dem schwedischenKommandanten Siegismund przyenski zu hoch, weshalb dieFeindseligkeiten wieder begannen, bis er sich am 2ss. Nov.
9 Pnfendorf, XIX, tz 2Z.
9 Th. L. VI, P. qz folg.
9 Zschokke, Bayrische Gesch. s. Buch, Bd. z. Aarau ;8;s. p. Z2s.