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wutschnaubenden Söldnern nicht verschont. Der Kardinalvon Tnckevort war als Anhänger des Kaisers wohl bekannt,deshalb hatten zahlreiche Privatleute in seinein Palast ihreReichtümer aufgespeichert. Trotzdem aber verlangten diegoldhungrigcn Spanier oOOVV Dukaten für Befreiung vonder Plünderung. Als nun mittlerweile Ulelchior von Frunds-berg mit dem deutschen Prälaten ein Gespräch gehalten,fürchteten die Spanier, er werde das Haus durch Deutschebesetzen lassen, erbrachen daher bei Nacht alle Schlösser undTruhen, raubten das vorgefundene Geld und überließen es,den deutschen Knechten, die Bewachung des ausgeplün-derten Hauses zu übernehmen. Nur durch den Schutz derdeutschen Kricgsknechte entging der Kardinal v. Tnckevortden rauhesten Ukißhandlungen, denen die übrigen Kardinäleund Geistlichen in der beispiellosesten UAnse preisgegebenwaren. Der Papst aber mußte sich dem Kaiser ergeben.
Letzterer suchte nun "Möglichst bald eine Aussöhnung mitdem Papst, um sich dann auf den allein stehenden Franz I.von Frankreich mit doppelter kvucht zu werfen. Die demKaiser treu gebliebenen Kardinäle und Geistlichen wurdenfür die erlittenen Drangsale reichlich entschädigt durch denPapst unter dem Druck der kaiserlichen Hand. s52sl wurdenamentlich auf Veranlassung seines kaiserlichen Gönners U.AI-helm v. T. mit dein Bistum Utrecht beliehen, das vorherHeinrich von Bayern innegehabt hatte. H UAlhelm v. T. bliebjedoch in Rom, wahrscheinlich um die ihm plötzlich zuteilgewordene günstige Lage weiter auszunutzen, und ließ am2^. 7. sZZO durch seinen Bevollmächtigten ssiakob Utenergvon dem Bistum Besitz ergreifen. Tbenfalls im Jahre k52s>erhielt UAlhelm v. T. noch die probstei St. Rombant inMecheln nach dem Tode Philipp Natacrells.
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