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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
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auf; im übrigen aber lebte der einst so mächtige Kardinalals reicher Privatmann und widmete sich den zahlreichenAufgaben der allgemeinen Atenschenliebe in Rom,wo erdenn auch sehr gntthätig gewesen und Gntthat zu vergeltengewußt."

Gestört ward diese Zeit der Muße des nunmehr altern-den Kardinals durch die Sturme des Krieges seit s526, diesoviel Not und Cntsagung sie Mülheim v. C. auch bringenmochten, doch gewaltig dazu beitrugen, ihn in den Strudeldes politischen Lebens hineinznreißen und den: Höhepunktseines Lebens zuzuführen.

Mülheim v. C. war sein ganzes Leben hindurcheintreuer Diener seines Lserrn." Seine loyale Gesinnung inNom hatte früh die Aufmerksamkeit Kaiser Karl V. auf ihngelenkt. Noch vor dessen Mahl zum barscher von Deutsch-lands kommt Mülheim v. C. bereits sol? als bevollmäch-tigter des Königs Karl in Nom vor. Diese Stellung, dieer wahrscheinlich auch in den späteren Zahren neben seinenzahlreichen Ämtern und Müirdeu von der Kurie innehatte,scheint die Grundlage des bundes zwischen Kaiser und Kar-dinal gewesen zu sein.

Als der Kampf um Curopa zwischen Franz I. von Frank-reich und Kaiser Karl VA) zu beginnen drohte, schloß sichClemens VII. au ersteren an und wies die ihm durch Mülheimv. C. vom Kaiser angebotene Lsemd zum Frieden zurück. Daalle Dermittclung umsonst war, traten Mülheim v. C. undeinige andere Kardinäle wider den Millen der Mehrheit derKurie zu dein kaiscrfreundlichen bund der Colonna über.Als endlich nach längereu Kämpfen Frundsbcrg am 6. Mais527 Nom im Sturm nahm, vermochte sich Clemens VII.mit den Seinen auf die Cugelsburg zu retten. Die Stadtaber war allen Gräueln der Plünderung ausgesetzt, selbst dieFreunde des Kaisers wurden von den beutegierigen und

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