Das Geschlecht von Enkevort ist seit altersher denIveg loyaler Pflichterfüllung gegangen. Der Kardinal lDilhelmwar von Kaiser Karl V, zn seinem Geschäftsträger in Rom er-nannt worden und erwarb sich derartige Verdienste um seinenHerrscher, daß dieser sich entschloß, seinem treuen Diener, derder letzte seines Geschlechtes in männlicher Linie war, dadurchzu belohnen, daß er dessen Neffen Gottfried zum Nittcrschlug und ihm Adel und IDappen seiner Alntter Elisabeth,der Echwester des Kardinals lDilhelm, verlieh samt Palatinat,dem Titel eines kaiserlichen Hofdieners, kaiserlichen Echntz,voller lDachsfreiheit und dem Freisitzrecht für ihn und seinesämtliche Nachkommenschaft, Ausgefertigt wurde das kaiser-liche Diplom d, d, Nologna, 2fl>. Febr. fZIVA)
Gottfrieds Enkel lDilhelm zeichnete sich in verschiedenenkriegerischen Erpeditionen durch Anhänglichkeit an das habs-bnrgische Kaiserhans ans. Dessen Eohn Adrian wiederumerhielt bereits mit I2 Iahren den österreichischen Freiherrn-stand. d. d. so. I. Am sv. ss. wurde erin den Grafenstand erhoben, nachdem er eine flDjährigeAulitärlaufbahn hinter sich hatte. Kaiser Leopold verliehihm die Geheimratswürde und machte ihn in dem Feldznggegen Italien zum Feldmarschall, auch durfte er sich „Hoch-und lDohlgeboren" schreiben.
Der protestantische Detter des Adrian, Daniel, welcherals Ealzfaetor und Generalproviantmeister dem großen Kur-fürsten Friedrich lvilhelm von Brandenburg wichtige Dienste
h Abgedruckt unten bei den Anlagen, — vgl, auch S, 77,