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Adolicher Ghurniors bjolmb, zur linkhon mit weiß und rothor,rechten feiten aber schwartz und gelber Ljolmdockhon unddarob mit einer goldfarben alt Haidnische Krön geziert, answelcher ein roth oder.Rnbinfarbcn ansgcbreiter einfacherund gekrönter Adler mit offenem Nachen, roth ausschlagenderZungen und von sich sprechenden Waffen erscheint, wie dennsolch Adelich Wappen und Kleynodt sambt seiner Zier inmitte dieß Unsers Kayscrlichweiß geschriebenen Briests ge-mahlet und mit färben auf negst folgendem Blatt ersterSeithen eigentlich und mehrers entworffen ist." Die Kroneüber dem Ljelm, als „alt heidnische Krone" bezeichnet, be-steht aus Kronreif mit 6 Zinken, deren jede eine perleträgt. Bio ist an sich ein Unikum, da es für gewöhnlichnicht vorkommt, auf dem bfelm selbst eine andere als diegebräuchliche Z blättrige Lselmkroue zu verwendeu. Line Nang-krone, wie die viel später erst gebrauchten adligen, freihcrr-licheu und gräflichen Nangkronen mit iZ, resp. 7 und s) perlen,ist unter dieser 6 perligen Ljeiduischen Krone sicher nicht zuverstehen. Genau so ist das Wappen im Neuen Liebmachcr(f. o.) beschrieben.')
Um das Verhältnis der Wappen beider Linien desv. Lnckevortschen Geschlechtes feststellen zu können, ist noch-mals zu betonen, daß der Proviantmeister Daniel das Wappenseines Vetters Adrian gekannt, ja von dessen eigner Ijandgezeichnet, besessen hat. Verfasser vermutet, daß Daniel ge-legentlich der Verhandlungen betreffs seiner Lrhebung in denAdelstand an seinen bekannteren Vetter Adrian geschriebenund ihn um eine Lkizze seines Wappens gebeten hat. Aufdiese Weise kam Daniel in den Besitz des Wappens derGrafen von Lnckevoert und hatte so einen Anhalt für sein
') lVappen. Geteilt durch eine» r. mit Z f. Kugeln belegtenBalken. Gben in (it zwei cht Adler neben einander; unten in L. aufgr. Lrde ein sitzender g. Linne zwischen 2 gr. palmenbäunicn, die der-selbe in den Pranken hält. Auf dem gekr. kjelnr ein gekr. r. Adler.Decken cht g- und r. g.