Englische Literatur
durch gründliche Forschungen, z. B. über die Theorie des Schalls, über den Galva- M ß ^ ^nismus und die Bewegung der flüssigen Leiter, als auch durch seine Einleitung indas Studium der Naturwissenschaften („A.preliwinnr^ ckiscourse on tüe stuck^ vf (.
natural plulusopli^", in Lacdner's „Oabinet c^clopueckia'h London 1830), welche ! chrs ^ .eine treffliche Übersicht der Fortschritte der Naturwissenschaften gibt, große Ver- ^'.'ZMieoienste erworben. Die Physik erhielt besonders durch Kater's Beobachtungen ?^>>rolith^ 'über die Pendelschwingungen, durch Dalton's und Ure's Untersuchungen über ^iche dieDampfe und Gase, durch Leslis's Entwickelung der Gesetze der Wärmeentstra-lang, durch Herschel's treffliches Werk über die Theorie des Lichts (deutsch vonSchmidt, Stuttgart 1831), durch Brewster's fortgesetzte Beobachtungen über die ^ ^ Wer ^Polarisation des Lichts, durch Poung's Bemühungen, diese Erscheinung auf ein- ^ ' .Wcncleifache Gesetze, und einstimmig mit Fresnel, auf die Ündulationstheorie zurückzufüh- ..WM ffrerl, wichtige Erwerbungen. Die Chemie, die durch Davy's Entdeckungen ^ "eins neue Richtung erhielt, wird von ausgezeichneten Mannern mit rühmlichem MM"Erfolge gepflegt. Wahrend Brande in London durch seine Vortrage in der ko^al ^ ^ ^iastitutioo, und durch sein geschätztes Handbuch (dritte Aufl. London 1832) dieWissenschaft in das praktische Leben einführte, Wollaston neue Metalle im Platin-erz entdeckte und zur Ausbildung der Theorie des Galvanismus beitrug, hat vor-züglich der treffliche Chemiker Faraday (f. d.) durch eine wichtige Entdeckung im und, m
Gebiete des Elektromagnetismus (f. d.) neue Ausfichten zur Erweiterung .MbNbillungder Wissenschaft geöffnet. Das Studium der Geognosie wird mit steigen- '»IM MM,dem Eifer und erfreulichem Erfolge gepflegt, seit es besonders durch die Professoren Mnzmd BeschulWilliam Buckland und Charles Daubeny in Oxford in den Kreis der Wissenschaft- Hnschchen zu Ulliehen Bestrebungen eingeführt wurde. Die fleißige geologische Gesellschaft (0leo- Mm chmMmlvAical Society) zu London unter Buckland's und Adam Sedgwick's Leitung, und AIkin praktischendie Werner-Gesellschaft (VVerneriun societ/) zu Edinburg, nach dem großer, deut- -in ^ neuestenAcschen Geognosten benannt, unter Robert Jamefon's Vorsitz, geben fortdauernde M zu widmen, w!Anregung zu neuen Forschungen, welche vorzüglich auch auf die geognostifche Un- Hechtet, was Etersuchung Großbritanniens gerichtet sind, wozu besonders Buckland, Sedgwick, P, meHeyCoopiConybeare, Henry Bunbury, Richard Taylor, George Cumberland, Charles Lyellschatzbare Beitrage lieferten, wahrend H. T. de la Beche auch über Jamaica undNizza, Jack über Sumatra geognostifche Berichte gegeben haben, die sammtlich in ^r,den reichhaltigen ,,'IAuns-z.ctions eck tüe deolvgicul societ)' ok I^onckon" (3 Bde.) lWbegonnene y.uthalten sind. In wissenschaftlichem Zusammenhange wurden Geognosie und »lMtics!meMGeologie in schätzbaren Grundrissen von Conybeare, Bakewell und unlängst von UMesBrande in seinen Vorlesungen bei der VoM Institution („Outlines ot ^eolog^", chM,f^ I!'London 1832), von dem trefflichen Beobachter de la Beche („(leolo^ical ma- ichjM. ^nuul", zweite Ausgabe, London 1832), vorzüglich aber in gründlicher Ausführ- N ^lichkeit von Ch. Lyell („?iincipios vi geologste", 3 Bde., zweite Ausg. London ^^'llken l1832), der die frühern Veränderungen der Erdoberfläche aus noch jetzt wirkenden Wilder
Ursachen zu erklären sucht, in der neuesten Zeit bearbeitet. Die neuern Rehen ^j.. ^s^0twder Briten lieferten wichtige Beiträge zur Zoologie, unter welchen vorzüglichder reiche Ertrag, den der Wundarzt Richardson, Franklins Begleiter, aus den A ^geWPolarländern mitbrachte, und in feiner „^oolo^ ok Kortü Americs" (bis jetzt -2 Bde., 4., mit trefflichen 'Abbildungen von Thomas Landfeer und WilliamSwainfon) beschrieb, zu erwähnen ist. Nicht minder ausgezeichnet find Gray s ^
„Ulustratums ol incküm aus der Sammlung des Generalmajors Harb- " Ä kehry^.l
wicke, in 20 Lieferungen; aber des Amerikaners John James Audubon amerika-Nische Vögel (erster Bd., London 1831, Fol., 100 Abbildungen enthaltend) übertref- M ^fen Alles, was bis jetzt in irgend einem Zweige der Zoologie geleistet worden ist, ^ e
da das große Format dem Verfasser gestattet, die Vögel nicht nur in der natürlichen I ^Größe und Stellung wiederzugeben, sondern sie auch in so trefflich ausgeführten ^