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selbst Feinde der königlichen Familie. Eine kleine Zahl von Pairs würde sogaroie Übertragung der Krone auf den Herzog von C. gern gesehen haben. Auchin der Deputirtenkammer war eine große Zahl der Mitglieder für diesen Plan, densie aber nur als den Übergang zu einer Republik, die sie beabsichtigten, betrachte-ten. Unterdessen waren einige miguelistische Jnsurgentenhaufen nach Spaniengejagt worden, und an demselben Tage, an welchem der Bischof von Viseu dieSitzung der Cortes geschlossen hatte, am 23. Dec., englische Hülfstruppen indem Hafen von Oporto angekommen. Hierauf landete am 1. Jan. 1827 inLissabon das englische Hülfscorps unter General Clinton. Dies gab den Consti-rutionnellen wol neue Hoffnung, aber nicht mehr Muth und Kraft. Am 2. Jan.versammelten sich die ordentlichen Cortes, und ihre Sitzung wurde am 31. Mai1327 geschlossen, ohne daß ein bedeutendes Gesetz gegeben worden war. In derPairskammcr fehlte es zwar nicht an unterrichteten und gutgesinnten Mannern;allein jene passive Haltung des Herzogs von C. und die Einflüsse der abso-lutistischen Partei lähmten den Willen zu handeln. Da nun auch die kränklicheRegentin, von Intriganten umgeben und durch Pöbelunruhen geängstigt, fal-sche Maßregeln ergriff, so nahm die Verwirrung immer mehr überhand. Diesbewog den Kaiser Don Pedro (2. Jul. 1827), seinen Bruder Don Miguel zuseinem Stellvertreter zu ernennen. Der Infant erklärte sich dazu (19. Ott.) be-reit, und die Negentin verkündigte, bei Eröffnung der Sitzung der Cortes am 2.Jan. 1828, dessen nahe Ankunft, als Regent des Königreichs. Jetzt erhob sichdie Partei der Insurgenten kühner als je, und die Königin Mutter vervielfachteihre Hülfsmittel, um die Constitution zu stürzen. Zwar schlug der Herzog vonC., von den Constitutionnellcn gedrängt, den Cortes vor, eine Commission zurscharfen Untersuchung, ob Einbrüche oder Verletzungen der Constitution gewagtworden, niederzusetzen; allein es ward nichts ausgemacht, und 41 Pairs zogensich, in Erwartung der Ereignisse, von den Sitzungen und Beschlüssen der Kam-mer zurück. In dieser Zeit scheint sich auch der Herzog von C. der Parteider verwitweten Königin mehr genähert zu haben. Als nämlich Don Miguelam 22. Febr. 1828 in Lissabon gelandet war und am 26. vor den versammeltenCortes den Eid auf die eonftitutionnelle Charte abgelegt hatte, stellte der nun-mehrige Regent, zur großen Zufriedenheit seiner Mutter, auf deren dringendeEmpfehlung, den Herzog von C. an die Spitze seines Ministeriums. Nun sahman bald, daß der Herzog der apostolischen Partei anhing. Er folgte ganz derLeitung des fanatischen Paters Joze Agostinho Macedo, und bewog sogar den Re-genten, der über seine Eidesleistung aufgebrachten Königin vorzulügen: er habenicht ordentlich auf das Evangelium geschworen und sei also an Don PedrosCharte gar nicht gebunden! Damit begann die Willkür der Neaction. Die Cor-tes wurden aufgelöst, alle constitutionnell gesinnte Beamte abgesetzt, und Unter-schriften für Don Miguel als absoluten König gesammelt. Das bei dem Herzogevon C. für den Adel eröffnete Register erhielt zahlreiche Unterschriften. Hieraufberiefder Regent (3. Mai) die drei Stände des Reichs zum 2. Jun. nach Lissabon, da-mit sie in dieser Angelegenheit entschieden, was Rechtens sei. Am 23. Jum warddie Versammlung eröffnet. Der Prinz-Regent bestieg den Thron, der Perzogvon C. versah das Amt des Connetable, und der Bischof von Viseu schlug denCortes vor, den Infanten als gesetzlichen Beherrscher der portugiesischen Monarchiezu erklären. Dies geschah. Seitdem begann der Terrorismus des treuloicnund grausamen Don Miguel sein blutiges Regiment. (S. Portugal.) C.blieb in seiner passiven Stellung an der Spitze des Ministeriums, um in neuenVerwickelungen wiederum hin und herzu schwanken. Als nämlich der Usurpatoram Ende des Jahres 1828 in Folge einer gefährlichen Verletzung mehre Wo-chen lang unfähig war, sich mit Staatssachen zu beschäftigen, führte seine Mut-