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Auge gesehenen Ziegel, welche von einemoder mehreren durch die Fernröhre gesehe-nen bedekt werden, so ist die Vergröberunggleich der Summe der erstem dividirt durchdie Summe der leztern.« Auf diese-Art fin-det man aber die Vergrölserung für Gegen-stände , die sich in eben der Entfernung be-finden , in welcher das beobachtete Gebäudeist. Die Ziegel werden von gleicher Gröfseangenommen, welches gewöhnlich der Fallist, wenigstens bey neuen Dächern, da sie al-le in einem Model gemacht werden.
Diese Methode, welche bey allen dioptri-schen und catoplrischen Fernrohren ge-brauchtwerdenkann, läfst sich so abändern,dafs man die Vergrölserung genau bestimmenkann. Man betrachte einen entfernten Ge-genstand , dessen scheinbare Gröfse bekanntist, z. B. die Sonne, durch die Fernrohre mil-dem einen Auge und mit dem andern ver-gleiche man das vergröfserte Sonnenbild miteinem Gegenstand in bekannter Entfernungvon dem Äuge. Fliezu kann man eine in be-kannter Entfernung ausgestekte Scale ge-brauchen, auf welcher man bemerkt, wieviel Th eile derselben auf das vergröfserte Son-nenbild gehen. Flieraus und aus dem Ab-stand der Scale vom Auge findet man denWinkel, unter welchem das vergröfserte Son-nenbild dem Auge erschien, welcher durchden scheinbaren Durchmesser der Sonne, (denman mit einer hiezu hinlänglichen Genauig-keit aus astronomischen Tafeln oder Ephe-meriden findet) dividirt, die Vergröfserung
gibt.