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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
Entstehung
Seite
483
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Stern deutlich siehet. Nun halte man, ohnean der Fernröhre etwas zu ändern, vor dasObjectiv derselben hin das Glas, dessen Brenn-weite man messen will. Betrachtet man nuneinen Gegenstand , der von lezterem Glas ge-nau um seine Brennweite absteht, so wirdman ihn deutlich sehen, weil er in diesemFall die von dem Gegenstand herkommenden1 Stralen dem Objectiv der Fernröhre parallelzuschikt. Sieht man den Gegenstand nichti deutlich, so mufs man seine Entfernung solange ändern, bis der Gegenstand deutlicherscheint. Nun kann man den Abstand des; Objectivs, dessen Brennweite man bestim-i men will, von jenem Gegenstand messen, wel-cher der gesuchten Brennweite gleich ist.Maske/jne schlägt vor, man solle ein mitkleiner Schrift gedruktes Buch vor das Ob-jectiv hinsezen, und die Stelle suchen, wodie Schrift am deutlichsten erscheint.

Eine andere Methode, die Vergrößerungzu finden, schlägt Wolf vor. (Elementa Ma-1 theseos universae Element. Diopt. Problema3g. pag. 334 edit. novae.) Man richte dieFernröhre nach dem Dache eines Gebäudes,und betrachte durch dieselbe mit dem einenAuge die obere Reihe von Ziegeln, mit demandern unbewafneten Auge betrachte man,i dieselben Ziegel, und bewege die Fern-1 röhre so lange, bis das Ende eines Ziegels,den man durch die Fernröhre siehet, auf dasEnde desselben Ziegels, den man mit demi blosen Auge betrachtet, fällt. Nun zähleman die Anzahl der mit dem unbewafnetenHh a Au-