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dem Mittagsfaden absteht. Der Unterschiedzwischen den beobachteten Höhen und denMittagshöhen oder Tiefen kann aber hier nachi 35 u. f. berechnet werden.
Die eine Beobachtung an diesem, die an-dere am folgenden Tage zu machen , ist we-gen der Veränderung der Stralenbrechung,die in so kleinen Höhen sehr beträchtlichseyn kann, nicht zu rathen.
Statt des Sterns könnte man auch einendeutlichen Gegenstand auf der Erde gebrau- 'chen. Nur miifste in diesem Fall eine ähnli-che Verbesserung angebracht werden, als§. 262. bey dem Gebrauch des Sextanten ge-zeigt wurde.
Diese Art, den Collimationsfehler zu be-stimmen, kann bey Halbkreisen, dergleichenan geometrischen Werkzeugen angebrachtsind, mit V ortheil gebraucht werden, zumalda die oben §. 40 gezeigte Berichtigung durchUmkehrung hier nicht angeht. Herr Profes-sor Tr alles in Bern *) gebrauchte bey sei-nem Theodolit ebenfalls diese Methode undBoscovich **) bey der Berichtigung einesMauerquadranten.
Weil man leichter den - Stern geradezu alssein Bild in dem künstlichen Horizont findenkann , so kann man mit lezterer Beobachtungden Anfang machen. Kennt man den Colli-mationsfehler schon beynahe, so kann man
die
*) Bestimmung der Höhen der bekanntem Berge desCanton Bern. S. 75.
**) ßoscovichii Opera pertinentia ad Opticam et Astro-nomiam &c. Tom. IV.