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die Fernrohre schon im voraus auf die berech-nete scheinbare Mittagstiefe stellen, und denkünstlichen Horizont in seine gehörige Lagebringen, welches die Beobachtung erleich-tern und die dazu erforderliche Zeit abkür-zen wird. Sind in der Fernrohre auf beydenSeiten des Mittagsfadens zween andere in glei-chen Abständen von ersterem und mit ihmparallel ausgespannt, so kann man die eineBeobachtung machen, wenn der Stern an denersten Faden kommt, die andere, wenn eram lezten Faden ist. Beyde Höhen sind umgleiche und auf derselben Seite liegende Grös-sen von der Mittagshöhe verschieden (§. i 35u. f.), also hat man liier keine Pieduction aufden Mittag nöthig, wenn man nur den Colli-mationsfehler verlangt.
Zu §. 69.
Untersuchung der gefärbten Gläser am -Sextanten,
Zur Erläuterung des 69. §. wähle ich fol-gende Beobachtungen, die ich mit einem4zolligen Sextanten machte *), Ausser dengefärbten Gläsern an den beyden Spiegelngehört zu dem Sextanten noch ein dunkel-braunes Glas, welches vor dem Ocular derFernrohre angebracht werden kann. Ich
schob
*) Diesen Sextanten erhielt ich von Troughton in Lon-don. Er hat einen silbernen Gradbogen und ist von20 zu 20 Minuten eingetheilt. Der Vernier gibt 30Secunden, wie an dem oben §, 33 beschriebenen 520!-ligen Sextanten,
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